Umgebung von Langenrain

In der Umgebung von Langenrain gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten: 

St. Josef, Langenrain (zur Webseite)

St. Josef, Langenrain

Eine Kirche „zu dem Langen Rain“ wurde erstmals 1360 erwähnt und von einem Pfarrer wurde erstmals 1424 berichtet. Die Vorgängerin unserer schönen St. Josefskirche war baufällig. Deshalb wurde sie Anfang 1699 abgerissen. Im Mai desselben Jahres wurde mit dem Neubau der Pfarrkirche begonnen. Noch im Laufe des Jahres 1699 war sie vollkommen erstellt. Der Baumeister war Kaspar Glatburger von St. Gallen. Leider ist nicht bekannt, ob und wie Teile der alten Kirche beim Neubau verwendet wurden. Einzig sichtbares Übrigbleibsel ist ein spätgotisches Sakramentenhäuschen mit Gittertür. Es befindet sich heute in der Sakristei.

Die Grundausstattung der Kirche ist barock und mit großer Wahrscheinlichkeit steht die Kirche auf den Fundamenten eines spätgotischen Vorgängers.

Die Kirche enthält drei Altäre. Der Hochaltar ist zu Ehren des heiligen Kreuzes geweiht, dargestellt ist Jesus Christus mit Maria und Johannes (1750). Die Holzplastiken stellen Franziskus und Agathe dar. Der linke Seitenaltar ist zu Ehren der Jungfrau Maria geweiht, das Bildnis (1752) stellt die Aufnahme Mariens in den Himmel dar, umrahmt von bemalten Holzmedaillons des Rosenkranzes, begleitet von den Figuren der ersten Rosenkranzbeter Dominikus und Katharina von Siena. Das Bild (1752) auf dem rechten Altar, dem Josefsaltar, zeigt den hl. Josef und ist zu Ehren unseres Kirchenpatrons dem heiligen Josef geweiht. Die Statuen stellen den hl. Joachim und Anna Selbdritt dar.

Rebhäusle bzw. Sophienberg

SophienbergDas Rebhäusle liegt auf einem Hügel westlich von Langenrain und wurde vermutlich im 18.Jahrhundert gebaut. Es war das Wachhaus des Rebwächters. Benannt wurde der Hügel nach der Urgroßmutter des heutigen Grafen von und zu Bodman, Sophie von Bodman, geborene Freiin von Breiten-Landenberg. Bis ins frühe 20.Jahrhundert wurde an dem Hang Wein angebaut, der sogar in einem Reisehandbuch aus dem Jahr 1863 als einer "dem Meersburger gleich geschätztem" Wein gehandelt wurde. Doch der große Reblausbefall in der Region Anfang des 20. Jahrhunderts habe auch in Langenrain den Weinanbau beendet. Seither sei das Rebhäusle zwar verpachtet gewesen, aber eigentlich nicht genutzt worden. Heute ist dort eine Freske vom Hl. Wendelin zu sehen, der der Schutzpatron der Hirten ist. Vom Rebhäusle hat man einen herrlichen Blick über den Bodanrück, die Alpen und den Hegau.